Thomas Schwarz Fotografie

Japan Logbuch Tag 11 – Workshop Mount Io und Rausu

Montag 04.02.2013:

Heute stand wieder ein Hotelwechsel auf dem Plan und somit hieß es für uns am frühen Morgen wieder Koffer und Gerötel packen.

Um 6:30 Uhr wieder bei den Schwänen angekommen und darauf gewartet, dass sie im Sonnenaufgangslicht fliegen … aaaaaber, sie flogen nicht, haben uns über ne Stunde in der Kälte warten lassen und als wir wieder in den Bus gestiegen sind, kamen ein paar angeflogen *fg* Wir also aus dem Bus gehechtet und schon war alles wieder vorbei … tja, auf die Tiere ist halt kein Verlass.

Weiter zum Mount Io der zum letzten Mal 1935/36 ausbrach und die Schwefeldämpfe und die gelben Löcher aus denen die Dämpfe kommen abgelichtet, echt interessant!

Hier hat Martin auch unser Gruppenfoto gemacht.

Weiter Richtung Rausu, dem nördlichsten und kältesten Hafenstädtchen auf Hokkaido … unterwegs hielten wir öfters mal hier und da an, um wieder bissel was interessantes zu fotografieren (ja, wer hätte das gedacht, ne)

… auch mitten auf einer Waldstraße ließ Martin den Bus anhalten, stieg aus und lief einen Waldweg im Schnee entlang … als er wieder kam hatte er ein sehr breites Grinsen im Gesicht und meinte das er die verpassten Schwäne von heute Morgen wieder gut machen könnte! Es gäbe hier im Wald einen Baum, indem früher eine Eule ihr Nest hatte … damals hatte dann ein TV Sender einen Bericht über diese Eule gedreht und den Ort im TV verraten, so dass natürlich viele Menschen hier nachschauen wollten und die Eule somit vertrieben, weil sie kaum Abstand zum Eulennest hielten. Sie verschwand für ein paar Jahre, aber heute war sie wieder da. Martin instruierte uns kurz, damit wir sie nicht wieder vertreiben und so robbten wir in tiefster Gangart (leicht übertrieben) aber ganz leise Schritt für Schritt in Richtung des Baumes und konnten mit den Teleobjektiven in weitem Abstand die Ural Owl (auch Habichtskauz genannt) ablichten … man war das spannend 😉

Bevor wir nach Rausu fuhren, gings noch an der Notsuke Bay entlang bis zu einem Leuchtturm. Von da hatte man eine gute Sicht auf die lange russische Nachbarinsel. Im Rücken hatten wir die Berge im Sonnenuntergangslicht … sehr sehr schön!

Es war schon dunkel, als wir in dem Fischerhafendorf Rausu ankamen und ins Hotel für die nächsten 2 Übernachtungen einchecken konnten. Hier mal noch Fotos von unserem Abendessen in Rausu *bauchreib*

So sieht es aus, wenn für 17 Personen gedeckt ist:

Das war leckeres im Kocher

Und das gabs zum Nachtisch! Ja, echt jetzt … man hat uns das Fleisch der Viecher (sowas wie ne Riesenkrabbe) wie Fingerfood auf nen paar Teller angerichtet und das schmeckte echt geil.