Thomas Schwarz Fotografie

Japan Logbuch Tag 05 – Workshop bei den Affen

Dienstag 29.01.2013:

Mein Handywecker klingelte um 6 Uhr, damit ich mich noch ein wenig fertig machen konnte. Dann frühstücken (auch wieder sehr traditionell aber lecker) und schon saßen wir wieder im Bus Richtung Snow Monkeys.

Nun musste ich mir dringend mal Gedanken machen, was ich denn außer den 1700 Fotos vom Vortag noch so fotografieren wollte, ich hatte doch schon alles!?! Nein, nicht alles, ich entschied mich heute etwas weniger Fotos zu machen (also nur 1699 *fg*), dafür überlegter an die Sache ran zu gehen. Ich wollte heute ein paar Snow Monkeys in Aktion ablichten und auch ein paar Details einfangen.

Zu unserem Glück schneite es den ganzen Morgen über und so konnten wir die Affen auch mit ein bisschen Schnee aufm Fell fotografieren. Ich will ja nicht wissen, was die Affen von uns Touris denken, wenn wir um sie herumschleichen und tausendfach den Auslöser der Kamera drücken!! Manchmal kann man es sich aber denken, wenn man in die Gesichter der Affen schaut …

Gegen Mittag gabs dann ein Lunchpaket von Jukiku ausgehändigt, indem man ein paar belegte Sandwiches, Obst, etwas Süßes und etwas zu Trinken fand. Die Knipspause tat gut, aber der Ehrgeiz siegte über die Müdigkeit und so gings wieder hinaus! Beachtlich wie die Affen ohne jegliche Scheu zwischen uns Touris umherturnten oder sich in der heißen Quelle von einem ihrer Artgenossen lausen ließen.

Der Nachmittag verlief fototechnisch recht gut und ich hatte ein paar Motive meiner Wahl im Kasten.

Wieder zurück im Hotel, testete ich zum ersten Mal so ne heiße Quelle an und zum Glück war ich alleine, hatte ich doch sicherlich was falsch gemacht *fg* Es gibt Onsen für Frauen und Onsen für Männer, also leider keine gemischten, schade! Zu den heißen Quellen geht man auch im Yukata (wie nen Kimono), wäscht sich dann aber erst gründlich von Kopf bis Fuß neben dem Becken auf nem Hocker sitzend, um dann erst in die heiße Quelle zu steigen und zu chillen. Das war sehr angenehm, aber lange hielt ich es nicht im heißen Wasser aus.

Nach einem weiteren ausgiebigen traditionellen Abendessen (und wieder ohne Stäbchenverletzungen) wollten ein paar von uns noch die Zeit nutzen, um im Dorf ein paar nächtliche Eindrücke festzuhalten und gingen mit Stativ und Kamera bewaffnet durch den Ort.

Wieder im Hotel zurück folgte der übliche Prozedur … Fotos 2x sichern, noch kurz durchzappen und danach in die Horizontale.